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Lada

Mit robuster Technik und niedrigen Preisen findet Lada den Einstieg in die Exportmärkte

In den Zeiten der Planwirtschaft in den osteuropäischen Staaten fiel dem russischen Autohersteller Awtowas über Jahrzehnte hinweg die Rolle eines Vorzeigeunternehmens zu, dessen Marke Lada bei Käufern in Osteuropa hohes Prestige genoss. Mehr noch: Seit den 1970er Jahren wurden Modelle von Lada auch über die Nachbarländer hinaus zum wichtigen Exportgut. Lange bevor südkoreanische Hersteller mit Niedrigpreisen lockten, versuchte der russische Autobauer von der Wolga mit attraktiven Einstiegspreisen für seine anfangs auf Fiat-Modellen basierenden Fahrzeuge und seit den 1980er Jahren mit selbst entwickelten Baureihen auch im Westen Marktanteile zu gewinnen. Dafür gab es eine Technik, die nicht unbedingt immer auf dem neuesten Stand war, jedoch als robust und wartungsfreundlich galt.

Der Offroad-Klassiker und aktualisierte Technik sollen Lada als Marke erhalten

Bekannt wurde die Marke außerhalb des Heimatmarktes vor allem auch durch ihren Allradler Lada Niva oder Lada Taiga, der als preisgünstiger Offroader seit Mitte der 1970er Jahre auch im Westen seine Fangemeinde fand. Mit der wirtschaftlichen Liberalisierung Osteuropas verlor Awtowas schließlich seine Ausnahmestellung und musste sich neuer Billigkonkurrenz etwa aus Rumänien stellen, wo der französische Renault-Konzern mit seiner Marke Dacia zunehmend die alte Rolle von Lada übernahm. Im Jahr 2008 erweiterten die Franzosen ihr Engagement und stiegen als Aktionäre beim Produzenten Awtowas ein, der in der Klasse der Klein- und Kompaktwagen sowie mit dem Klassiker Lada Niva als Anbieter von Autos im Niedrigpreissegment mit aktualisierter Technik neu etabliert werden sollte.

Mit Entwicklungshilfe von Fiat wird die Marke Lada aufgebaut

Als im Jahr 1966 die Pläne für einen modernen russischen Autohersteller Gestalt annahmen, war es der italienische Fiat-Konzern, der für eine Kooperation ausgewählt wurde. Die Italiener bauten das erste Awtowas-Werk und gaben dem Hersteller das Recht, dort in Lizenz die Mittelklasse-Limousine Fiat 124 zu bauen, die ab Anfang der 1970er Jahre in verschiedenen Motorisierungen als Lada 1200, 1300, 1500 und Lada 1600 auf den Markt kam. Ab dem Baujahr 1979 wurde die neue Generation der Baureihe als Limousine und Kombi für die Exportmärkte als Lada Nova angeboten.

Die Pkw-Modelle von Lada für die Exportmärkte

In der Kompaktklasse brachten die Russen im Jahr 1984 die Limousine Lada Samara auf den Markt, dessen Motor gemeinsam mit dem deutschen Konstrukteur Porsche entwickelt worden war und dem ein Jahr darauf die größere Limousine Lada Aleko an die Seite gestellt wurde. Im Jahr 1995 wurde der Lada Samara im Export vom Kompaktmodell Lada 2110 abgelöst, der als Limousine mit Stufenheck angeboten wurde. Die im Jahr 2008 vorgestellte neue Kompakt-Baureihe Lada Priora wurde dann in drei Versionen als Limousine und Kombi sowie als zweitüriges Coupé gefertigt. Im Baujahr 2005 wurde in der Klasse der Kleinwagen der Lada Kalina vorgestellt, von dem es neben den Limousinenversionen mit Fließ- und Stufenheck auch eine Kombivariante gab.

Der Klassiker Lada Niva als Einstiegsmodell in der Offroader-Klasse

Im Jahr 1976 erweiterte Awtowas seine Modellpalette um den Geländewagen Lada Niva, der ohne grundlegende Veränderungen über Jahrzehnte hindurch gebaut wurde. Der Viersitzer wurde im Export nur in einer Version mit 60 kW (81 PS) angeboten, verschaffte sich jedoch dank permanentem Allradantrieb, Differentialsperre und Geländereduktion als Arbeitsgerät und Offroader im Freizeitbereich mit robuster Technik auf vielen Exportmärkten Respekt. Mit dem alten Motorenprogramm kam der Lada Niva auf über 220 g/km CO2 Ausstoß, doch dafür trumpfte er mit seiner Anhängekapazität von gut 1,5 Tonnen und einem Anschaffungspreis, der ihn zum Einstiegsmodell in der Klasse der Offroader machte.

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Kleinwagen bei AutoScout24

Kleinwagen als Konkurrenz zur Limousine

Günstig, wendig, aber top ausgestattet: Kleinwagen haben heute weit mehr Vorzüge, als nur einen geringen Verbrauch. Zur Kategorie der Kleinwagen gehören alle Fahrzeuge, die größer sind als Kleinstwagen wie der Smart Fortwo und kleiner als Autos der Kompaktklasse, von denen der VW Golf mit Abstand das bekannteste Modell ist. Aktuelle und geläufige Vertreter der Kleinwagenkategorie sind der VW Polo, der Mazda2, der Toyota Yaris, der Seat Ibiza, der Audi A1, der Honda Jazz, der Ford Fiesta oder der Fiat Punto. Die ursprüngliche Entwicklung von Kleinwagen ging in vielerlei Hinsicht ein wenig an Deutschland vorbei und fand weit mehr in südlicheren und asiatischen Ländern statt – dort werden Kleinwagen zudem häufig als Familienauto verwendet, weshalb sie insbesondere mit möglichst großem Kofferraum und vier Türen beliebt waren und sind.

Die Historie zur Entstehung von Kleinwagen

Die ersten Fahrzeuge, die damals als Kleinwagen bezeichnet wurden, entstanden in den 50er und 60er Jahren. Wohlgemerkt „damals“ wurden diese Modelle so bezeichnet, denn in der heutigen, deutlich differenzierteren Kategorisierung von Karosseriebauformen würden viele der damaligen Vertreter wohl anderen Bauformen zugeordnet. So gehörten etwa die ersten Rollermobile, wie beispielsweise die sehr kleine BMW Isetta der Bezeichnung 600 Ende der 50er Jahre, nach heutigen Standards allenfalls zu den Kleinstwagen. Der Nachfolger BMW 700 Anfang der 60er Jahre hatte im Zuge der Stufenheck-Karosserie (Fahrzeuge mit Schrägheck waren bis in die 1970er-Jahre nicht üblich) gewisse Ähnlichkeiten mit dem berühmten Trabant und mit den heutigen Kleinwagen optisch natürlich nur wenig gemeinsam. Die systemischen Merkmale waren dennoch bereits erfüllt: Statt längs gab es quer eingebaute Motoren mit Front- statt Heckantrieb sowie Platz für vier erwachsene Personen und Gepäck.

Der „erste“ Kleinwagen

Der erste „offizielle“ Kleinwagen kam allerdings schon weit vor diesen Modellen auf den Markt: der Citroën 2CV ab 1949 – bei uns als „Ente“ geläufig. Von der Presse anfangs belächelt, errang der 2CV in Frankreich große Beliebtheit und bald den Status eines Kultfahrzeugs – nicht zuletzt durch die sehr ungewöhnliche „4x4-Sahara“-Version in den 60er Jahren, die durch zwei voneinander unabhängige Motoren – einen vorne und einen hinten zu jeweils 12 bis 16 PS – und somit durch eine Art Allradantrieb Aufsehen erregte. Charakteristisch für Kleinwagen der späten 1950er-Jahre war ein Zwei- oder Viertaktmotor mit einem Hubraum von 500 bis 850 ccm und einer Motorleistung zwischen 10 und 30 PS.

Die ersten Kleinwagen-Variationen

Einen Meilenstein in Europa setzte 1959 hingegen der von Komiker Mr. Bean bekannte Mini der British Motor Corporation (BMC). Einen Meilenstein deshalb, weil der Mini mit einer völlig neuartigen Karosserie in Steilheckform ausgestattet war und auch die Motoren fassten mit 0,85 bis 1,3 Liter deutlich mehr Hubraum. Dementsprechend lag aber auch der Preis des Mini höher als bei den derzeitigen Kleinwagen – er war deutlich teurer als beispielsweise der heckgetriebene VW Käfer, der seiner Zeit jedoch bereits der unteren Mittelklasse und nicht den Kleinwagen zuzuordnen war.

Kleinwagen ab den 60er Jahren

Mit den Baumustern der 1960er-Jahre qualifizierte sich die neue Kompaktbauweise zu familientauglichen PKWs. In Deutschland – oder besser gesagt in der damaligen BRD – dauerte die weitere Entwicklung allerdings etwas länger als in manchen Nachbarländern: So hielt beispielsweise Volkswagen bis 1974 am Käfer fest und auch die Konkurrenten Ford und Opel scheuten vor teuren Umstellungen auf das Frontantriebkonzept zurück. Da war die damalige DDR mit dem Trabant 603 oder dem Wartburg 355 der BRD weit voraus, jedoch gelang die Serieneinführung aus politischen Gründen nicht länderübergreifend – und bedingt durch die fehlende Unterstützung der DDR-Regierung für eine Modernisierung der Autoproduktion musste der Trabant bis 1990 zudem mit einem Zweitaktmotor auskommen. So kam es, dass Frankreich und Italien mit ihren neuen Entwicklungen auf Basis von Viertaktmotoren bald an Deutschland vorbeizogen und die Standards der heutigen Kleinwagen letztgültig etablierten – in dieser Regie dürfen natürlich auch asiatische Hersteller wie Suzuki mit dem Suzulight TL und bald auch Honda mit dem N600 nicht fehlen.

Kleinwagen heute

Das Leistungsvermögen der Motoren steigerte sich trendgemäß über die Jahrzehnte hinweg immer weiter: Waren in den 50er Jahren noch sieben bis 25 kW Leistung üblich, sind gegenwärtig kaum noch Kleinwagen mit weniger als 40 kW (54 PS) erhältlich. Allerdings erhielten Kleinwagen auch immer umfangreichere Ausstattungen mit Komfort- und Sicherheitselementen, so dass das damit zunehmende Leergewicht wenigstens einen Teil dieser Leistungszunahme wieder wett macht.

Die Bauformen umfassen zum weitaus überwiegenden Teil Schrägheckvariationen – Bauformen mit Stufenheck spielen auf dem deutschen Markt kaum noch eine Rolle, allerdings existieren von zahlreichen Kleinwagenmodellen nachwievor solche Ableger, die oft unter einem eigenständigen Modellnamen angeboten werden. Anders verhält es sich in südlicheren Ländern, wo Kleinwagen zu einem größeren Anteil als Familienauto genutzt werden und dafür einen geräumigen Kofferraum und möglichst vier Türen benötigen – daher finden sich dort nachwievor deutlich mehr Stufenheckvarianten. Die verlängerte Bauform übernehmen manche Hersteller auch als Plattform für Kleinwagenkombis (oder für Kastenwagen), allerdings sind Kombis auf Basis von Kleinwagen deutlich weniger etabliert als in der Kompaktklasse.

Die neuesten Entwicklungen ab der Jahrtausendwende richten sich vermehrt an Retrodesigns wie etwa der neue Mini von BMW, der Fiat 500, der Alfa Romeo MiTo, der Citroën DS3 oder der Audi A1. Und natürlich dürfen auch rein elektrisch betriebene Fahrzeuge im Segment der Kleinwagen nicht fehlen, so bietet beispielsweise Renault mit dem ZOE seit 2013 auch einen Stromer mit fünf Sitzen an.

Vorteile von Kleinwagen

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Zuordnung gewisser Vorteile zum Fahrzeug- bzw. zum Aufbautyp gewandelt. So ist der Kraftstoffverbrauch heute beispielsweise kein hervorstechendes Argument mehr für einen Kleinwagen, denn sowohl bei größeren wie natürlich auch kleineren Fahrzeugtypen steht die Reduzierung des Verbrauchs im Zuge des mittlerweile recht geläufigen Downsizings längst genauso im Vordergrund wie beim Kleinwagen, der einst aber zumindest mitunter ein Anstoßer dieses Trends gewesen ist. Nachwievor hat der Kleinwagen gegenüber größeren Fahrzeugmodellen jedoch einige Vorteile: In erster Linie zählen dazu der niedrigere Anschaffungspreis sowie die kleineren Abmessungen und die damit verbundene erhöhte Wendigkeit, die dem Kleinwagen sowohl im Stadtverkehr wie auch beim Einparken Vorzüge im Vergleich zu Limousinen und Kombis verschafft.

Der günstigere Anschaffungspreis zwischen etwa 12.000 und 24.000 Euro ist in der Regel auf die im Vergleich zur nächsthöheren Klasse kleinere Zahl an Ausstattungsdetails zurückzuführen. Dennoch gibt es auch Kleinwagen mit sehr starken Motoren und großzügigen Komfortelementen, die sich dementsprechend eher an zahlungskräftigere Kunden richten. Viele Kleinwagen sind aber auch im Hinblick auf die Unterhaltskosten für die Kfz-Versicherung und -Steuer günstig, wobei das nicht für alle Vertreter gilt, da für die Berechnung der Prämien ja auch die Unfallstatistik eine Rolle spielt.

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Toyota Gebrauchtwagen kaufen bei AutoScout24

Toyota: Gebrauchtwagen, für die (fast) nichts unmöglich ist

Toyota gilt seit Jahren als wertvollste Automarke der Welt. Kein anderer Hersteller verkauft pro Jahr mehr Fahrzeuge; rund 10 Millionen waren es 2015. Wie kein anderer Autobauer stehen die Japaner für zuverlässige, sparsame und umweltschonende Modelle. Nichts ist bei ihnen unmöglich: Eine umfangreiche Serienausstattung gehört seit Jahrzehnten zum Standard, und regelmäßig belegen die Modelle von Toyota in Gebrauchtwagen-Vergleichen Spitzenplätze. Zudem bewiesen sie in jüngster Vergangenheit, dass Hybrid-Fahrzeuge in Serie gehen und den Kunden Spaß machen können. Nicht zuletzt wegen ihres umweltfreundlichen Charakters sind die Fahrzeuge so beliebt. Ob neu oder gebraucht, ein Toyota ist immer auch eine Entscheidung für Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung.

Top-Modelle von Toyota im Gebrauchtwagen-Check

Ein Freund, mit dem man durch dick und dünn geht – das will Toyota für seine Käufer sein. Ob beim Einkauf, beim Snowboard-Urlaub mit den Freunden oder beim Wellness-Ausflug mit den Mädels – auf die Autos von Toyota kann man sich verlassen. Überall und jederzeit. Eine lange Lebensdauer und geringe Reparaturkosten sind bei Toyota selbstverständlich – das gilt für gebrauchte Fahrzeuge genauso wie für Neuwagen. Wir stellen drei Modelle vor, die mit Zuverlässigkeit und geringer Fehleranfälligkeit punkten.

Toyota Avensis: Solide und narrensicher, so urteilt die Fachpresse über den Toyota Avensis. Das Mittelklasse-Modell, das 1997 erstmalig auf den Markt kam und mittlerweile in der dritten Generation vom Band läuft, überzeugt vor allem mit inneren Werten. Insbesondere auf eine üppige Sicherheitsausstattung hat Toyota geachtet. Gebrauchtwagen-Käufer finden gerade bei der aktuellen Version zahlreiche Airbags für Kopf, Seiten und Knie sowie Xenon-Scheinwerfer oder verschiedene Assistenzsysteme. Bremsen und Auspuff zeigen wenige Mängel, auch Ölverlust tritt kaum auf. Beliebt ist die Kombi-Ausführung, die nicht nur ein angenehmes Fahrgefühl, sondern auch jede Menge Stauraum bietet.

Toyota Yaris: Klein, wendig, sparsam – der Toyota Yaris ist mehr ein Auto fürs Hirn als eines fürs Herz. Von manchen als „graue Maus“ verspottet, zeigt der Yaris seine Qualitäten erst bei genauerer Betrachtung: eine lange Lebensdauer und niedrige Verbrauchswerte. Vor allem die zweite Generation (Baujahr 2005 bis 2011) spielt ihre Stärken als Citycar aus, weswegen dieses Modell von Toyota gebraucht immer noch hoch im Kurs steht. Für genügend Kopf- und Beinfreiheit ist prinzipiell gesorgt. Doch wer mehr als den Wochenendeinkauf im Kofferraum transportieren will, kann zwar die Rückbank verschieben, muss dann aber mit einem beengten Raumgefühl leben.

Toyota Prius: Das kompakte Modell ist seit seiner Einführung im Jahr 1997 der Trendsetter bei Hybridantrieben. Die erste Generation gehörte noch zur Golf-Klasse. Die zweite, etwas größere Baureihe, gebaut zwischen 2003 bis 2009, und die dritte Generation (ab 2009) gehören zur unteren Mittelklasse. Neu war 2003 das Design mit Stummelheck und tiefer Nase, doch die gewohnte Zuverlässigkeit blieb erhalten. Fachpresse und Prüfer von TÜV, Dekra und KÜS konnten beim Toyota Prius in mehreren Dauertests so gut wie keine Mängel entdecken. Außerdem überzeugt er als sparsames und umweltfreundliches Fahrzeug. Mit seinen Langzeitqualitäten begeistert der Prius von Toyota auch als Gebrauchtwagen seine Fahrer.

Toyota: Von der Webmaschine zum weltweit größten Autobauer

Die Geschichte des Autobauers Toyotas beginnt mit Sakichi Toyoda, der an der Wende zum 20. Jahrhundert in einer ländlichen Gegend Japans mit dem Bau von dampfgetriebenen Webstühlen experimentierte. Mit Erfolg, die Toyoda Automatic Loom Inc. wurde zur Keimzelle des späteren Maschinenbau-Konzerns Toyota Industries. Toyodas Sohn Kiichir? begann Anfang der 1930er-Jahre mit dem Aufbau einer Automobilsparte, das erste Serienmodell war der Toyota AA, ein Tourenwagen. Nach dem Tod des Vaters gründete Kiichir? zusammen mit seinem Cousin Eiji Toyoda 1937 die Toyota Motor Corporation – das Geld stammte aus dem Verkauf eines Patents an ein britisches Unternehmen. Das „d“ im Familiennamen wurde in der Firmenbezeichnung durch ein „t“ ersetzt. Über die Gründe wurde und wird viel spekuliert. Wahrscheinlich nahm man die Veränderung vor, um dem internationalen Publikum die Aussprache zu erleichtern. Ein Jahr später, 1938, eröffnete in Komoro die neue Fabrik. Produziert wurden Lkw fürs Militär.

Während des Zweiten Weltkriegs war Toyota wie viele andere japanische Unternehmen in die Rüstungsproduktion involviert. Glück im Unglück: Der Krieg endete, bevor die Toyota-Werke bombardiert werden sollten. Doch dauerte es noch zwei Jahre, bis das erste Nachkriegsmodell vom Band lief: der Toyota SA. Während in den 1950er-Jahren der Automobilbau in Japan generell schwächelte, präsentierte sich Toyota ab Mitte der 1960er-Jahre immer erfolgreicher auch auf dem Weltmarkt. Eiji Toyoda führte als Präsident des Konzerns zahlreiche Innovationen ein, die die Wettbewerbsfähigkeit stärkten. Zudem beförderten die Ölkrisen der 1970er-Jahre die Nachfrage nach kleinen, sparsamen Fahrzeugen. Nichts war mehr unmöglich bei Toyota. Mit qualitativ hochwertigen und dennoch preiswerten Autos wie dem Corolla, dem Carina oder dem Land Cruiser eroberte man von Japan aus die europäischen und amerikanischen Märkte. Ende der 1980er-Jahre wurde die Premium-Marke Lexus eingeführt, heute die meistverkauften Luxusfahrzeuge in den USA.

1989 wurde ein neues, einheitliches Logo vorgestellt: drei miteinander verbundene Ellipsen. Es ziert seitdem alle Modelle, vom Kleinwagen bis zum SUV. Die beiden kleinen Ellipsen im Inneren stellen das Herz des Autos sowie das Herz des Kunden dar. Zusammen bilden sie ein „T“ – den Anfangsbuchstaben Toyotas. Die große Ellipse symbolisiert den ganzheitlichen Ansatz des Autobauers: die Kombination aus Kundenzufriedenheit, fortschrittlicher Technologie und Respekt vor der Umwelt. Die zugrunde liegende Unternehmensphilosophie wurde bereits 1935 von den beiden Gründern Kiichir? und Eiji Toyoda formuliert, die die Ideen von Sakichi Toyoda aufgriffen. Auch das Produktionssystem, das Toyota seit Jahrzehnten wegweisend einsetzt und das sich aus einem umfassenden Qualitätsmanagement, bedarfsgerechter Steuerung (Kanban), kontinuierlichen Verbesserungen (Kaizen) und der systematischen Verhinderung von Fehlern (Poka Yoke) zusammensetzt, lässt sich auf die Toyota-„Bibel“ zurückführen. Diese Unternehmensphilosophie hat dazu beigetragen, dass Toyota zum weltweit größten Automobilhersteller aufgestiegen ist, noch vor General Motors und Volkswagen – zahlreiche Beteiligungen bei und Joint Ventures mit anderen Autobauern eingeschlossen.

Die aktuell in Deutschland erhältlichen Modelle von Toyota in der Übersicht

Modell Fahrzeugklasse Produktionszeitraum Anmerkungen
Toyota iQ Kleinstwagen 2008 bis 2014 Entworfen als Alternative zum Smart fortwo.
Toyota Aygo Kleinstwagen seit 2014 (2. Generation) Baugleich mit Peugeot 107 und Citroën C1.
Toyota Yaris Kleinwagen seit 2010 (3. Generation) Seit 2014 mit neuer Frontpartie im X-Design.
Toyota Corolla Kompaktklasse seit 2013 (11. Generation) Die 10. Generation des Corolla (2006 bis 2013) wurde in Deutschland nicht als Neufahrzeug verkauft.
Toyota Auris Kompaktklasse seit 2012 (2. Generation) Die Kombi-Version wird als Touring Sports angeboten.
Toyota Prius Untere Mittelklasse seit 2009 (3. Generation) Das Hybridsystem wurde – im Vergleich zur Vorgängergeneration – zu 90 Prozent neu entwickelt.
Toyota Avensis Mittelklasse seit 2008 (3. Generation) Design wurde dem Corolla angepasst.
Toyota GT86 Sportcoupé seit 2012 Baugleich mit Subaru BRZ und Scion FR-S.
Toyota Verso-S Mini-Van seit 2010 Basiert auf Toyota Yaris, baugleich mit Subaru Trezia.
Toyota Verso Van seit 2009 Basiert auf Toyota Corolla und bietet Platz für bis zu sieben Personen.
Toyota Prius+ Kompaktvan seit 2011 Basiert auf Toyota Prius (3. Generation), in den USA als Toyota Prius V angeboten (V steht für Versatility/Vielseitigkeit).
Toyota Urban Cruiser SUV 2009 bis 2014 Baugleich mit Scion xD.
Toyota RAV4 Geländewagen seit 2013 (4. Generation) Gehört zu den größten Fahrzeugen seiner Klasse, Design orientiert sich am Toyota Avensis.
Toyota Land Cruiser Geländewagen seit 2008 (6. Generation) Gemeinsamer Markenname für zwei verschiedene Baureihen: Die kleinere Ausführung heißt J15, die größere J20 und wird auch als Land Cruiser V8 angeboten. Die Markteinführung des ersten Land Cruiser (J2 und J3) erfolgte 1954.
Toyota Hilux Pick-up seit 2015 (8. Generation) Der Name steht für High Luxury. Die Markteinführung erfolgte 1968. Wird häufig als Nutzfahrzeug eingesetzt.

Hybridtechnologie von Toyota: Auch viele Gebrauchtwagen bereits mit Doppelmotor verfügbar

Mit dem Toyota Prius gelang den Japanern 1997 der große Wurf. Niemand hatte zuvor daran geglaubt, dass ein Auto mit Hybridantrieb mehr als ein Nischenprodukt sein könnte. Doch die Zeit war reif, um Benzin- und Elektromotor dauerhaft und effizient miteinander zu koppeln. Der Prius war der erste Hybrid in Serienproduktion, ab Frühjahr 2016 läuft die vierte Generation des Hybrid-Trendsetters vom Band. Wieder ist sie ausgestattet mit der effizientesten Full-Hybrid-Technologie weltweit, dem Toyota Hybrid Synergy Drive. Dieser wird vom werkseigenen Hybrid-Rennteam seit vielen Jahren unter Extrembedingungen getestet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung ein.

Doch Toyota geht auch in die Breite: Neben dem Prius sind in Deutschland sechs weitere Hybrid-Modelle erhältlich, zum Beispiel der Auris und der RAV4. Der Prius Plug-in Hybrid kombiniert Benzin- und Elektro-Antrieb darüber hinaus mit High-Tech-Batterien, um eine noch größere Reichweite des reinen E-Antriebs zu erzielen. Mehr als 6 Millionen Vollhybrid-Fahrzeuge haben die Japaner bisher verkauft. Die nächste Innovation steht schon in den Startlöchern. Der Toyota Mirai ist die erste Wasserstoff-Limousine in Serienproduktion. Sie wird von einer Brennstoffzelle angetrieben. Also: Nichts ist unmöglich bei Toyota. Auch auf dem Gebrauchtwagen-Markt sind die Fahrzeuge mit alternativen Antrieben bereits eine etablierte Größe.

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Auto Glossar - AutoScout24: Ersatzteile

Leistungsfähige Logistik macht Ersatzteile schnell verfügbar

Autoreparatur, Wartung oder Inspektion und Ölwechsel, wenn das Auto in die Werkstatt muss, mag niemand gerne lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Viele Markenwerkstätten bieten deshalb für kleinere Arbeiten einen Sofortservice an, bei dem ein Automechaniker je nach Verfügbarkeit ohne Terminabsprache zur Verfügung steht, um die Autoreparatur durchzuführen. Darüber hinaus haben sich in den letzten Jahren Filialbetriebe etabliert, in denen der Kunde, ohne einen Termin zu vereinbaren, alle Dienstleitungen einer Werkstatt vom Ölwechsel bis zum Reifendienst in Anspruch nehmen kann. Wie schnell der Wagen wieder flott gemacht werden kann, hängt allerdings nicht nur vom Kundenandrang oder der Terminvergabe ab. Entscheidend ist für nahezu jede Autoreparatur, dass die benötigten Ersatzteile zur Verfügung stehen. Angesichts der Vielfalt von Marken und Fahrzeugkomponenten eine große Herausforderung, der Automechaniker und Kfz-Meister heute durch den Einsatz leistungsfähiger Logistik und moderner Informationssysteme sehr viel besser als in früheren Zeiten gerecht werden können.

Ersatzteil-Recherche gehört heute zur Ausbildung der Automechaniker

Ein bestimmtes Ersatzteil unter Tausenden von Kfz-Teilen identifizieren zu können, verlangt Fachwissen, das angehenden Automechanikern bereits während ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung in Betrieb und Schule vermittelt wird. In der Vertragswerkstatt lernt der Werkstatt-Nachwuchs den Umgang mit dem internen Datennetz. Damit hat er sofortigen Zugriff auf den Lagerbestand an Original-Ersatzteilen der Vertragsmarken sowie auf diejenigen Auto-Ersatzteile, die der Kfz-Betrieb selbst in seinem Lager vorrätig hat.

Marken-Ersatzteile in der Vertragswerkstatt

In der Regel stehen in einer markengebundenen großen Kfz-Werkstatt zumindest die gängigsten Verschleißteile und die wichtigsten Austauschteile wie etwa Kraftstofffilter oder Kleinteile wie Glühbirnen zur Verfügung. Vorteil für den Kunden: Die Kfz-Ersatzteile können sofort eingebaut werden. Aber dank moderner Versandmethoden ist es heute oft auch nur eine Frage weniger Tage, bis andere, nicht vorrätige Original-Ersatzteile vom Autohersteller, vom Zulieferbetrieb oder aus einem Zentrallager in die Werkstatt vor Ort gebracht werden.

Original-Ersatzteile und Autoteile vom Zulieferer

Während die Vertragswerkstätten normalerweise Original-Ersatzteile verbauen, bekommt der Kunde in freien Kfz-Werkstätten oder in Filialbetrieben meistens Autoteile, die von den Zulieferern unter eigenem Namen vertrieben werden. Der Vorteil: Ohne dass die Qualität schlechter sein muss, sind diese Ersatzteile in der Regel preiswerter als die so genannten Original-Ersatzteile. Probleme kann es geben, wenn der Neuwagen in der Garantiezeit ein Ersatzteil braucht. Der Hintergrund: Viele Hersteller machen Garantieleistungen davon abhängig, dass der Automechaniker bei der Kfz-Reparatur und Inspektion Original-Ersatzteile verwendet. Im Zweifelsfall sollte der Fahrzeughalter also auch bei der Autoreparatur in der freien Werkstatt darauf bestehen, dass der Kfz-Meister sich die vom Hersteller autorisierten Kfz-Teile besorgt.

Verschleiß und Ersatzteile

Ob Neuwagen oder älteres Baujahr, wenn es um Verschleißteile wie Scheibenwischer oder Glühbirnen geht, braucht beinahe jedes Fahrzeug regelmäßig Ersatzteile, die der Kunde im Zubehörhandel kaufen und oftmals ohne Probleme selbst einbauen kann. In längeren Intervallen und bei Fahrzeugen mit hohen Laufleistungen werden Ersatzteile unter Umständen öfter gebraucht. In diesen Fällen kümmert sich die Kfz-Werkstatt um abgefahrene Bremsbeläge und neue Bremsscheiben, um ausgeschlagene Stoßdämpfer und neue Achsaufhängungen sowie den Austausch von Teilen der Auspuffanlage.

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Caravans & Wohnwagen auf Autoscout24

Eines gleich vorweg: Den besten Caravan an sich gibt es nicht. Es gibt jedoch das beste Modell für die jeweiligen persönlichen Bedürfnisse. Singles reisen anders als Paare und Familien mit Kindern stellen andere Ansprüche an ihren Wohnwagen als ältere Reisende. Um die verschiedenen Wünsche zu erfüllen, lassen sich die Caravan Hersteller immer wieder etwas Neues einfallen. So ist von kleinen Caravans und kompakten Reisemobilen über Familienmobile bis hin zu Luxusfahrzeugen alles erhältlich. Bekannte Caravan Marken sind unter anderem Bürstner, Dethleffs, Fendt, Hobby, HYMER, LMC, Weinsberg und Westfalia. Die Preise für Faltcaravans starten bei etwa 5.000 Euro, nach oben sind bei individuell angefertigten Luxuscaravans kaum Grenzen gesetzt. Alternativ gibt es Caravan gebraucht.
Wir lieben Caravaning
Die eine Zielgruppe für Caravaning gibt es im Grunde genommen nicht. Urlaub mit dem Caravan machen sowohl der sportliche Single als auch das Renterehepaar. Auch Familien wissen die Unabhängigkeit und den Luxus des Caravanings zu schätzen. Denn spontan losziehen und dort bleiben, wo es am schönsten ist, wo kann man das heute noch? Mit dem Caravan ist das nahezu unbeschränkt möglich.
Parken und Schlafen
Praktisch am Caravaning ist das eigene Ferienhaus. Denn das haben Caravaner immer dabei. Selbst wenn kein Campingplatz in Sicht ist, können alle Mann im Wohnwagen übernachten. Doch ist das auf öffentlichen Parkplätzen eigentlich erlaubt? Solange Campingmöbel, Grill etc. im Caravan bleiben, ist das Übernachten auf einem öffentlichen Parkplatz kein Problem. Vorausgesetzt, es bleibt bei einer einzigen Nacht. Ist dann die Fahrtüchtigkeit des Fahrers wiederhergestellt, können die Räder des Caravans ihrem nächsten Ziel entgegenrollen.
Unterwegs mit dem Caravan
Wer flexibel ist, im Urlaub viel sehen möchte und sich nicht im Voraus auf einen Ort und eine Unterkunft festlegen will, der ist genau der richtige Typ für Caravaning. Denn die Vorteile des Urlaubs mit Caravan sind vielfältig: Innerhalb Europas sind Caravanern praktisch keine Grenzen gesetzt. Wer Hilfe bei der Planung einer Caravanreise benötigt, kann sich in speziellen Reiseführer für Caravaning über Tourenvorschläge bis hin zu Übernachtungsplätzen informieren. In außereuropäischen Ländern ist das Übernachten im Caravan außerhalb von Campingplätzen meist untersagt. Auch aus sicherheitstechnischen Gründen wird in einigen Ländern die Übernachtung auf Campingplätzen empfohlen. Außerhalb der Saison gibt es im Übrigen Campingplätze, die mit günstigen Komplettpreisen locken. Hierin enthalten sind meist der Stellplatz für zwei Personen, Caravan, Klappcaravan und Auto und zudem Strom und Duschen. Auch Campingcheques ermöglichen günstige Übernachtungen.
Wichtiges Caravan Zubehör
Damit Caravaning so richtig Spaß macht, darf das passende Caravan-Zubehör nicht fehlen. Mittlerweile ist die Angebotspalette so umfangreich geworden, dass nur die wichtigsten Dinge hier vorgestellt werden. Dazu gehört in jedem Fall die Rangierhilfe. Damit fällt das Rangieren in Einfahrten, bei Steigungen, in unebenem Gelände oder beim Ankuppeln an das Zugfahrzeug sehr viel leichter. Ebenso nützlich wie praktisch sind Caravan Diebstahlsicherung und Caravanspiegel. Einstiegsstufen in den Caravan schätzen nicht nur ältere Menschen. Damit lässt es sich sicher und bequem in den Caravan eintreten. Für sonnige Tage empfehlen sich Sonnensegel, Sonnenvordach und Markisen. Nicht zu vergessen, dass Caravan Vorzelt. Wer sich über all die Neuerungen bei Caravans und Zubehör informieren möchte, sollte die Caravan Salon Messe nicht verpassen. Die Fachmesse für Wohnmobile, Caravans und Camping findet einmal jährlich in Düsseldorf statt. Hier finden Caravaner alles, was ihr Herz begehrt: die neuesten Caravan Modelle, Trends und Highlights.

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Hyundai: Einer der jüngsten und zugleich erfolgreichsten Kfz-Hersteller weltweit

Die Geschichte der Hyundai Motor Company beginnt mit einem Pony: So hieß das erste selbst entwickelte Modell Hyundais, das 1976 zum ersten Mal in Korea gebaut und auf dem 55. Autosalon in Turin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Ab 1982 ging der Nachfolger dieses Modells, der Pony 2, in Produktion. Außerdem stellte Hyundai leichte LKW, seit Mitte der 80er Jahre auch Schwerlastwagen her.

Heute noch produziert Hyundai als größter koreanischer Hersteller Nutzfahrzeuge. 1983 begann der Export des Pony nach Kanada und Mittelamerika, die USA folgte ein Jahr später. Stetig erweitert das Unternehmen, das nach seiner Gründung 1967 durch Chung-Ju-yung zunächst für Ford das Modell Taunus herstellte, seine Produktpalette. Basierten die ersten Fahrzeuge noch auf Mitsubishi-Modellen, entwickelt Hyundai seit Anfang der 90er seine Automobile vollkommen selbstständig.

Hyundai ab den 90er Jahren

1991 begann der Export nach Deutschland, und Hyundai wurde bald zum am schnellsten wachsenden Automobilhersteller der Bundesrepublik. Mittlerweile kann man Hyundai-Fahrzeuge aus 13 Baureihen auswählen. Das Fahrzeugprogramm reicht vom Kleinwagen Getz, der 2005 das am meisten verkaufte Modell war, über den Kompaktvan Matrix bis zum Familienvan Trajet oder dem robusten Transporter h2. Durch die Oberklasselimousine Grandeur wird die Zielgruppe noch weiter gefächert. Vor allem in dem wachstumsträchtigen SUV-Segment (Sports Utility Vehicle) versucht sich Hyundai zu etablieren. Die Firma bietet mit dem Tucson ein eher stadttaugliches SUV, eine sportliche Variante mit dem Santa Fe und den Offroader Terracan.

Das Erfolgskonzept von Hyundai

Zum Erfolg trägt sicherlich auch das günstige Preis-/Leistungsverhältnis, das eigenständige Design der Fahrzeuge und die kontinuierlich verbesserte Fertigungsqualität bei. Die notwendige Forschung für die Qualitätssicherung und -verbesserung wird von Rüsselheim aus gesteuert. In der Opel-Stadt wurde 2003 die Europazentrale eröffnet, die das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum, sowie das Designstudio von Hyundai beherbergt. Weitere Designstudios befinden sich in Japan und den USA. Ein großer Vorteil, denn so kann Hyundai seine Modelle schnell an den entsprechenden Markt anpassen.

Hyundai expandiert

Im US-Bundesstaat Alabama wurde 2005 ein Produktionswerk für die Mittelklasselimousine Sonata eröffnet, dort laufen nun jährlich bis zu 300.000 Fahrzeuge vom Band, die für den amerikanischen Markt bestimmt sind. Mittlerweile laufen in elf Ländern Hyundai-Modelle vom Band. 2005 wurden rund 2,53 Millionen Fahrzeuge produziert, von denen ein Großteil außerhalb Koreas verkauft wurde. Weitere Produktionsstätten in Ägypten, China, Indien, Indonesien, Malaysia, Pakistan, Russland, Taiwan, Türkei und Venezuela sind in Planung.

Die Expansion Hyundais führte 1998 zur Übernahme des südkoreanischen Autoherstellers KIA. Mit Daimler-Chrysler fand ebenfalls eine Zusammenarbeit statt, jedoch nur zwischen 2001 und 2004. Im April 2006 begann das Unternehmen mit der Errichtung der Hyundai Motor Manufacturing Czech im tschechischen Nošovice. Das erste Hyundai-Fahrzeugwerk in Europa hat seine Produktion 2009 aufgenommen. Ende 2010 kam für rund 500 Millionen US-Dollar das neue Autowerk Hyundai Motor Manufacturing Rus (HMMR) im Industriegebiet Kamenka in der Nähe des russischen Sankt Petersburg nach dreijähriger Bauzeit hinzu.

Hyundai steht nicht nur für Erfolg, sondern auch für Qualität

Heute zählt Hyundai zu den sieben größten Autoherstellern der Welt. Rund 420.000 Einheiten wurden bis heute in Deutschlands verkauft. Der Marktanteil der Hyundai Motor Deutschland GmbH mit Sitz in Neckarsulm beträgt immerhin 1,55 Prozent. Laut mehreren repräsentativen Umfragen in den 2010er Jahren belegt Hyundai in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit mehrfach in Folge den ersten Platz vor den japanischen Autoherstellern Honda, Mazda und Toyota.

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Volkswagen: Der größte Autohersteller kommt aus Deutschland

Volkswagen, auch kurz VW genannt, stellt nicht nur für den deutschen Markt verschiedenste Automobile her, sondern hat mittlerweile expandiert und ist auf der ganzen Welt vertreten. Verkaufsschlager wie zum Beispiel der VW Käfer, der VW Golf oder die Typen 1 und 2 sind auch heute noch in vielen Gebieten rund um den Globus zahlreich vertreten.

So hat alles angefangen

Geboren wurde der Volkswagen durch eine Idee im Dritten Reich, die eine Motorisierung der Massen? durchsetzen wollte. Im Jahr 1934 fiel der Entschluss, einen VW für Jedermann zu bauen. Drei Jahre später entstand die Niederlassung des Werkes in Niedersachsen und eine ganze Stadt entwickelte sich rund um das Werk Wolfsburg wurde geboren. Der VW Käfer, der hier als erstes Auto gebaut wurde, sollte mit 990 Reichsmark ein erschwingliches Automobil für Jeden sein. Nach Beendigung des zweiten Weltkriegs ging die Zuständigkeit für das Werk auf die britische Militärregierung über. Nun begann die Serienproduktion des Volkswagenmodells unter der Leitung von Major Hirst. Bereits zwei Jahre darauf entstand die erste Abwicklung eines kommerziellen Exports des Serien-VW. Nun die Basis geschaffen für den Erfolg des VW Käfer, der später Symbol für das Wirtschaftswunder Deutschlands werden sollte.

Der schnelle Weg zum Erfolg

Mit der Einführung des neuen Typ 2 im Jahr 1950 erweiterte sich die Produktpalette um ein neues Modell. Der Transporter erfreute sich großer Beliebtheit, daher musste bald darauf in Hannover ein eigener Produktionsstandort für das Modell her. Der Grundstein für die heutige Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge war gelegt. Im gleichen Jahr startete VW seine weltweite Expansion. Den Anfang der Internationalisierung bildeten die Verkaufsstellen in Kanada und Brasilien. Standorte in Australien und Mexiko folgen umgehend. 1955 feierte das Werk Wolfsburg die Fertigstellung des Millionsten Volkswagens. Fünf Jahre später, 1960, änderte sich die Rechtsform des Konzerns in eine Aktiengesellschaft. In die Oberklasse der Automobile zog der VW Konzern durch den Kauf der traditionsreichen Daimler Benz Tochter Auto Union GmbH ein, welche als eigenständige Tochtergesellschaft in den Konzern eingegliedert wurde. Im August 1969 verschmolz diese mit der NSU Motorenwerke AG und hieß ab 1985 "Audi AG". 1972 konnte Volkswagen mit mehr als 15 Millionen produzierten Einheiten des VW Käfer einen sehenswerten Erfolg verbuchen, nie zuvor wurden von einem Automobil so viele Modelle an den Mann gebracht.

Volkswagen ab den 70er Jahren: der VW Golf

1970 startete VW mit dem neuen Passat eine neue Produktionsreihe und setzte mit verschiedenen Innovationen und einem neuen Bauprinzip Maßstäbe für alle folgenden Modelle. Die Erfolgsserie setzte sich 1974 mit dem VW Golf fort, der schnell zum neuen Verkaufsschlager wurde und sich als passender Nachfolger des Käfer erwies. Im Jahr 1986 übernahm VW die Firma Seat, die als eigenständige Tochtergesellschaft agierte. Später trat auch Skoda in die Markenfamilie des VW-Konzerns ein.

Volkswagen seit den 90er Jahren: Modelle in allen Varianten

Mit der Entwicklung des VW Lupo gelang Volkswagen der Bau des ersten 3-Liter Serienautos. Die Übernahme von Bentley Motor Cars Limited ermöglichte den Aufstieg zum Luxusklassensegment. Heute vereinen sich im Volkswagenkonzern drei verschiedene Markenfamilien: VW vereinigt unter sich Volkswagen-Pkw, Skoda, Bentley und Bugatti. Die zweite Markengruppe besteht aus den Marken Audi, Seat und Lamborghini, die dritte wird repräsentiert durch die eigenständige Gruppe der Nutzfahrzeuge.

Der Volkswagen-Skandal

Einen herben Einbruch bescherte Volkswagen jedoch der Abgas-Skandal im September 2015: Der Hersteller gab zu, in den USA bei seinen Diesel-Modellen in einigen Abgastests Ergebnisse mit verbotener Regelungssoftware manipuliert zu haben. Die Aktien der Volkswagen AG verloren daraufhin schlagartig bis zu 23 Prozent ihres Wertes. In einem weiteren Geständnis wurde die Manipulation auch gegenüber Fahrzeugen außerhalb der USA zugegeben. Kurz darauf fielen die Aktien um weitere 20 Prozent. Aktuell ist das Unternehmen stark bemüht, wieder auf die Füße zu kommen.

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